Deeltijd
Duits
NIJMEGEN
30.0
5 februari 2018 t/m 8 juli 2018 -- open
Willi Kisters

Für weitere Informationen:

info@han.nl | T 31 (0)24 35 30 500 von 09.00 bis 16.30 Uhr erreichbar | www.han.nl

Oder:

Willi Kisters
E-mail: Willi.Kisters@han.nl
Tel: 0655291197

 

Anmelden? Gut um zu wissen! Wenn bei beliebten Minoren mehr Anmeldungen als zur Verfügung stehende Plätze vorliegen, findet 3 bis 4 Wochen nach dem Anmeldebeginn ein Losverfahren statt. Bei den Minoren wo noch Plätze frei sind gilt danach bis zur Schließung der Anmeldeperiode: Sobald ein Minor voll ist, wird dieser geschlossen, voll = voll.

Weiterhin gilt, dass wenn die Anmeldeanzahl für einen Minor nach drei Wochen weit unter der Norm liegt: dieser Minor möglich nicht stattfindet. Also hast du Interesse, melde dich direkt an.

Schreibe dich frühzeitig ein!

Beachte: Für HAN Studenten gilt, dass sie sich, im Falle das sie nicht gezogen werden oder die erste Wahl nicht stattfindet NACH der Periode der Beschlussformung (diese dauert ca. 3 Wochen), erneut einschreiben können. Dies ist nur bei den dann noch zur Verfügung stehenden Minoren mit freien Plätzen möglich.

Auch dann gilt: Sobald ein Minor voll ist, wird dieser geschlossen, voll = voll.

Eine gute Übersicht der HAN Minoren kannst du in der Minoren App finden! Die App ist erreichbar über: http://www.minoren-han.nl/

Erleben und Lernen, darum geht es im HAN – Minor “Erlebnispädagogik in der sozialen Arbeit”. Das eigene Erfahren und Sich – Bewusst – Werden steht im Mittelpunkt des Minors. Ihr werdet im Minor Erlebnispädagogik für den professionellen Einsatz von erlebnispädagogischen Elementen in der sozialen Arbeit ausgebildet.  Sei es durch bewusste Selbsterfahrung, durch das Verständnis und die Integration von theoretischen Zusammenhängen    und  durch das Erlernen von praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Nach erfolgreichem Abschluss des Minors EP könnt ihr  nach den Qualitätsstandards des Bundesverbandes der Individual- und Erlebnispädagogik als „Erlebnispädagoge / Erlebnispädagogin“  zertifiziert werden.

Erlebnispädagogik ist „in“. Sowohl in den Medien als auch in der praktischen sozialpädagogischen Arbeit hat die ERLEBNISPÄDAGOGIK seit einigen Jahren einen festen Stellenwert. Die Vielfalt der erlebnispädagogischen Aktivitäten und Zielsetzungen ist groß und nimmt zu. Nahezu für alle Zielgruppen und alle Zielstellungen kann die Erlebnispädagogik Möglichkeiten der individuellen Entwicklung und ICH – Stärkung bedeuten.  Bewusstes Lernen mit Kopf, Herz und Hand (ob an der Kletterwand, im Wald, beim Solo - Projekt oder auf dem Segelschiff) steht zentral in diesem Minor. Es wird im Minor Wert auf die Vielfalt und Bewusstheit des Lernens gelegt, z.B. durch  Entwicklung  von Wissen, Fertigkeiten, Kompetenzen und Haltung in Fragen der physischen und psychischen Sicherheit bzgl. der aktuellen Sicherheitsforschung sowie die Kompetenz  erlebnispädagogische Aktivitäten als Lernmaterial zu betrachten und als Lernmaterial einzusetzen. Reflexion, Feedback und Transfer sind hier zentrale Begriffe, die im Minor mit Leben gefüllt werden.

Folgende Inhalte werdet ihr im Minor “erleben”:

Unterrichtseinheit: “Theoretische Grundlagen der Erlebnispädagogik”

  • Die Studierenden erhalten und vertiefen theoretische Kenntnisse und Wissen über auf dem Gebiet der "Erlebnispädagogik"; z.B. “Recht und Aufsichtspflicht“, Lern- und Transfermodelle, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in der EP, Wirkfaktoren von EP, Evaluationsinstrumente. In dieser Unterrichtseinheit erlangen die Studierenden Wissen und Kenntnisse für das Projekt Angewandte Erlebnispädagogik.

Unterrichtseinheit: “Angewandte Erlebnispädagogik”

Praxismodule

  • Modul: Klettern und kletterverwandte Elemente
    • Die Studierenden erlangen Fertigkeiten im Bereich "Klettern" und kletterverwandten Elementen
  • Modul: Einführung in die Naturpädagogik
    • Didaktik der Naturpädagogik nach dem Flow-Learning-Modell von Joseph Cornell
    • Natursinnesspiele und Naturerlebnisspiele selbst erfahre
    • Naturkundliches Wissen und Kenntnisse
    • Vorschriften und Risiken bei naturpädagogischen Veranstaltungen
  • Modul: City – Bound
    • Erlebnispädagogik im Sozial- und Erfahrungsraum „Stadt“ Die Studierenden erwerben Kompetenzen im Einsatz von erlebnis-pädagogischen Programmen im Sozial- und Erfahrungsraum „Stadt“
  • Modul: Kooperative Abenteuerspiele
    • Die Studierenden erwerben Kompetenzen in der Planung, Durchführung und Leitung von kooperativen Abenteuerspielen.
  • Modul: Solo – Projekt
    • Die Studierenden machen bewusste Selbsterfahrungen hinsichtlich vertiefter Wahrnehmung (Schärfung ihrer Sinne), Erleben von Ruhe und Allein Sein, Erleben der Natur und Umwelt. Diese Erfahrungen sollen für den „Geist“ der Erlebnispädagogik sensibilisieren und den TN als Voraussetzung für den weiteren Verlauf des Minors dienen. Die TN führen ein 3- tägiges „Solo – Projekt“ durch, in dessen Mittelpunkt das Allein Sein und die Schulung / Schärfung der eigenen Wahrnehmung stehen
  • Modul: Sonderausbildung des LandesSportBundes NRW  "Abenteuer- und Erlebnissport".
    • Die Studierenden erwerben Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich des Abenteuer- und Erlebnissports und können bei erfolgreicher Prüfung die Sonderlizenz des LSB “Abenteuer- und Erlebnissport” erhalten (gleichzeitig Verlängerung einer vorliegenden und noch gültigen ÜL – C - Lizenz Freizeit- und Breitensport)
  • Modul: Segeln als erlebnispädagogisches Instrument
    • Die Studierenden lernen Segeln als erlebnispädagogisches Instrument für sich selbst und für den Einsatz mit ihren Klienten kennen

Weiterhin werden verschiedene Praxisworkshops durch die Studenten gestaltet, z.B. zu den Themen Karte / Kompass, GPS und Geocaching, Slackline, City – Bound u.a.

Projekt "Angewandte Erlebnispädagogik"

Die Studierenden setzen ihre erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten professionell und zielgerichtet um. Die Studierenden führen mit und für eine Klientengruppe ein erlebnispädagogisches Projekt durch, das mindestens 25 Kontaktstunden umfasst und dokumentieren dies. Die Studierenden nehmen dazu ein Signal auf, führen eine praxisrelevante Untersuchung mit den Klienten / Klientensystem durch und werten diese aus. Die Ergebnisse dieser Untersuchnung sind zielgebend für die Umsetzung des Projektes “Angewandte Erlebnispädagogik”.

Weiterhin spielt die minorbegleitende Praxistätigkeit eine wichtige Rolle in der Kompetezenzerweiterung  während dieser Unterrichtseinheit und während des Minors.

Minorbegleitende Praxistätigkeit

Eine / die minorbegleitende Praxistätigkeit spielt eine wichtige Rolle in der Kompetezenzerweiterung  während dieser Unterrichtseinheit und während des gesamten Minors.

Diese minorbegleitende Praxistätigkeit muss einen Umfang von mindestens 20 Stunden in der Woche haben. Weiterhin soll sie es ermöglichen erlebnispädagogische Praxiserfahrungen zu machen.

Neben dem Nachweis von erlebnispädagogischen Studienbelastungsstunden in der Arbeitsstelle bzw. Praktikumsstelle, ist es möglich alternativ erlebnispädagogische Studienbelastungsstunden nachzuweisen und sich anerkennen zu lassen, z.B. durch minorrelevante Praxiserfahrung bei einem Anbieter für erlebnispädagogische Klassenfahrten oder andere EP - Anbieter. Auch ehrenamtliche Praxiserfahrung ist anrechenbar; Beispiele dafür ist z.B. eine Tätigkeit bei den Pfadfindern, Waldjugend, Naturschutz, Leitungsaufgaben bei Bildungsseminaren u.a.; wenn ihr diese Möglichkeit nutzen wollt, sprecht den Dozenten des Minors rechtzeitig an. Die alternativ nachgewiesenen erlebnispädagogischen Studienbelastungsstunden müssen pro Organisation mindestens einen Umfang von 40 Studienbelastungsstunden haben. Der Gesamtumfang der alternativ nachgewiesenen SBU darf bis 210 SBU betragen. Es ist wichtig und entscheidend, dass diese Nachweise  einen deutlichen erlebnispädagogischen Hintergrund haben und auch so durchgeführt werden; dies beweist ihr u.a. durch die Darstellung dieser Tätigkeiten / Aktivitäten. Die (reine) Organisation einer Stadtrallye oder Schnitzeljagd auf einer Ferienfreizeit reichen z.B. nicht aus. In Zweifelsfällen wird der begleitende Dozent ein Gespräch mit dem Studierenden führen.

Lest und beachtet bitte das entsprechende „Formular zur Anrechnung von alternativen Studienbelastungsstunden“, das ihr bei der Ausbildungsleitung anfordern könnt.

Zertifizierung als „Erlebnispädagoge“

Der Minor Erlebnispädagogik ist vom beim Bundesverband der Individual- und Erlebnispädagogik (be) im Juni 2016 akkreditiert worden. Die HAN ist berechtigt, Absolventen des Minors als „Erlebnispädagogen“ (nach den Qualitätsstandards des be) zu zertifizieren. Voraussetzung zur Zertifizierung als „Erlebnispädagoge“ ist die erfolgreiche Beendigung des Studiums. Alle anderen Teilnehmer erhalten ein Zertifikat mit dem Zusatz ‚GQ’ für Grundqualifikation. Sollte eine pädagogische oder psychologische Ausbildung oder ein entsprechendes Studium innerhalb von drei Jahren bzw. eine mindestens dreijährige nachzuweisende angemessene pädagogische Praxis nach Abschluss der erlebnispädagogischen Aus- oder Weiterbildung nachgeholt bzw. abgeschlossen werden, können sich die Teilnehmer bei dem Aus- und Weiterbildungsanbieter gegen entsprechenden Nachweis ein neues Zertifikat ohne den einschränkenden Zusatz ausstellen lassen.

Art des Minors
Dies ist ein vertiefender Minor. Bei einem vertiefenden Minor spezialisierst du dich weiter im Rahmen deines Berufs(profils).

Blockminor
Dieser Minor ist ein Blockminor. Der Minor wird ein- oder zweimal jährlich als Block mit einer Dauer von einem Semester angeboten.

Unterrichtssprache:
Die Unterrichtssprache in diesem Teilzeit – Minor ist deutsch. 

Entscheide selbst, ob die Lernziele dieses Minors deinen Wünschen und Anforderungen entsprechen.

Lernziele

Nach dem Minor Erlebnispädagogik wirst du fähig sein, erlebnispädagogische Aktivitäten mit Klienten und oder Gruppen zielgerichtet und bewusst einzusetzen.

  • Du selbst wirst eine Anzahl an (neuen) Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernen und beherrschen.
  • Du wirst in Fragen der physischen und psychischen Sicherheit deutlich sensibilisiert werden.
  • Du wirst dich in der Rolle von Verantwortungs- und Leitungsübernahme trainieren und an Kompetenzen gewinnen.
  • Du wirst viel über methodisch / didaktische Vorgehensweisen erfahren und lernen.
  • Du wirst Gruppendynamik in all seinen Facetten erleben und Gewinn bringend reflektieren.
  • Reflexion, Evaluation und Transfer werden eine besondere Bedeutung bekommen.
  • Du wirst dich selber besser kennen lernen; du wirst im Minor als Person und als Professionell in der sozialen Arbeit wachsen.
  • Du wirst ein (neues) Repertoire an Möglichkeiten kennen lernen mit Klienten und / oder Gruppen zu arbeiten.

Du wirst vor allen Dingen eine überzeugte und unterbaute Haltung zur Erlebnispädagogik entwickeln.

Kompetenzen

Der Student kann eine Anzahl an Kompetenzen entwickeln.

Kompetenz 1: Kontakt knüpfen, orientieren und analysieren
Kompetenz 2: Ziele formulieren und einen Handlungsplan entwerfen
Kompetenz 3: Handlungsplan ausführen und evaluieren
Kompetenz 7: Beitrag zur Organisation der Arbeit
Kompetenz 10: Beitrag zur Entwicklung und Profilierung des Berufs

Zentrale Kompetenzen im Minor Erlebnispädagogik mit Erläuterung

Die Kompetenz 11 (Einsatz von kreativen Medien) steht im Minor Erlebnispädagogik zentral und ist innerhalb des Minors Erlebnispädagogik um einige spezifische Aspekte erweitert worden, z.B. Erlangen erlebnispädagogischer Fertigkeiten und Techniken, Entwicklung  von Wissen, Kompetenzen und Haltung in Fragen der physischen und psychischen Sicherheit bzgl. der aktuellen Sicherheitsforschung sowie die Kompetenz  erlebnispädagogische Aktivitäten als Lernmaterial zu betrachten und als Lernmaterial einzusetzen.

Ebenso steht die Kompetenz 9 („Entwicklung der eigenen Professionalität“)  im Vordergrund des Minors Erlebnispädagogik: Hier geht es um die vielfältige Entwicklung der professionellen Entwicklung. Speziell macht sich der Minor Erlebnispädagogik gerade die Erlebnispädagogik selbst zu Nutzen um Lern- und Entwicklungsprozesse bei den Studenten zu initiieren. Durch Grenzerfahrungen und Grenzerweiterungen vergrößert der Student z.B. seine persönliche und berufliche Lernzone (Wygotski, 1987); die bewusste Berücksichtigung und strukturelle Integration des Lernzirkels nach Kolb (  (Kolb, 1984) fördert den Studenten innerhalb seines bevorzugten Lernstils.

Da die Erlebnispädagogik regelmäßig mit dem Spannungsfeld von “Risiko und Wagnis” arbeitet und daraus Wachtumsprozesse generiert, ist die Kompetenz 5 (Zusammenarbeit in einem Team“) alleine aus Gründen der physischen und psychischen Sicherheit (Berücksichtigung der aktuellen Sicherheitsforschung) ein zentrale Kompetenz im Minor Erlebnispädagogik, wenn es z.B. um die (sichere) Gestaltung von erlebnispädagogischen Programme und Lernarrangements für Klienten und vor allen Dingen Klientengruppen geht.

Zulassung

Ein Minor wird dann interessant, wenn er an deinen Studiengang und/oder dein Berufsprofil anknüpft, das richtige Niveau hat und sich nicht mit deinem Major überschneidet.

Für wen?

Der Minor ist bestimmt für Studenten die im pädagogischen und sozialpädagogischen Bereich studieren bzw. tätig sind. Die Studierenden sollten eine Affinität zu Bewegung, Sport, Spiel und Kreativität haben sowie die Natur als Erfahrungs- und Lernraum schätzen.

Erlebnispädagogik ist im Kern eine (besondere) Form des Lernens für verschiedene Bereiche und verschiedene Zielgruppen; somit ergeben sich Anknüpfungspunkte für Studenten aus unterschiedlichen Studienrichtungen.

Beispiele für den Einsatz der Erlebnispädagogik sind , z.B.:

  • Personalentwicklung
  • Teamentwicklung
  • Förderung sozialer Kompetenzen
  • Stärkung des Selbstkonzeptes und der Selbstwirksamkeit, damit Förderung und Stärkung des Selbstvertrauen
  • Wahrnehmungsschulung

Auch die Art des Lernens selbst kann eine Bereicherung für Studierende sein; wie kann ich z.B. gute, attraktive Lernarrangements für meine Klienten schaffen und deren individuellen Lernstil berücksichtigen; wie kann ich ganzheitliches Lernen anregen?

Teilnahmevoraussetzungen

  • Studenten SPH (Teilzeit und SPH - Plus), CMV oder educatie und  Institut IMSS und ISBS; Ausbildungen.
  • Sowohl 60 erreichte Studienpunkte für die Unterrichtseinheiten des Propädeutikum (= Niveau 1 = 1. Jahr) als auch 60 erreichte Studienpunkte für die Unterrichtseinheiten der Hauptphase 1 (= Niveau 2 = 2. Jahr).
  • Erlebnispädagogik bedingt eine Offenheit für das Lernen und eine Offenheit in Betrachtungsweisen. “Gruppe” und die “Geschehnisse” in einer Gruppe sind ein zentraler Teil der erlebnispädagogischen Arbeitsweise.
  • Gute schriftliche und mündliche Kenntnisse der deutschen Sprache
  • Notwendigkeit und Bedingung, Erlebnispädagogik im Arbeitsalltag strukturell einzusetzen (z.B. durch entsprechende relevante Arbeit): Dies bedeutet für die Studierenden die Anwendung der erlebnispädagogischen Inhalte des Minors auf ihrer Arbeitsstelle bzw. als alternativer Nachweis. In der Unterrichtseinheit „Angewandte Erlebnispädagogik“ wird zu dieser Voraussetzung eine differenzierte Bescheinigung des Arbeitgebers notwendig.
  • Mit der Anmeldung zum Minor Erlebnispädagogik versichern die Studierenden, dass sie keine körperlichen und/oder psychischen Einschränkungen zur Absolvierung des Minors Erlebnispädagogik haben.
  • Die Studierenden sind verpflichtet Handicaps oder (chronische) Erkrankungen (z.B. Diabetes) vor Ausbildungsbeginn mit der Ausbildungsleitung zu kommunizieren. Dann wird gemeinsam überlegt, wie mit dieser Situation umgegangen wird.
  • Einverständnis mit dem Ausbildungsvertrag zum Minor, der für eine Zertifizierung als Erlebnispädagoge notwendig ist.

Gut zu wissen

Es ist ein finanzieller Eigenbetrag der Studierenden notwendig.

Für die Kosten für Literatur, Fahrtkosten, Eintrittsgelder (z.B. Kletterhalle), die Teilnahme am Segelprojekt und für Unterkunft und Verpflegung wird ein Betrag von  350 – 500  Euro notwendig, der von den Studierenden getragen werden muss.

Ausbildungsort sind die HAN in Nijmegen und andere Ausbildungsorte in Deutschland (Umgebung Niederrhein).

Es ist innerhalb des Minors (vor dem Projekt „Angewandte EP“)  ein 1. Hilfe – Kurs über 9 Unterrichtseinheiten (nicht älter als 2 Jahre) nachzuweisen.

Prüfung

Der Minor wird folgendermaßen geprüft:

  • Individuelle Präsentation und schriftliche Ausarbeitung: Fachtheoretische Arbeit eines aktuellen Themas der Erlebnispädagogik
  • Individuelle Prüfung / Abnahme “DAV – Kletterschein Toprope”
  • Solo – Projekt: Individuelle Prüfung: Präsentation des Solo - Projektes
  • Integraler Auftrag: „Projekt Angewandte Erlebnispädagogik“:
  • Individuelle schriftliche Verantwortung
  • Endgespräch
  • Bescheinigung des Arbeitgebers über eine / die relevante Minorbegleitende Praxistätigkeit

In Eigeninitiative ist bis zum Beginn des EP - Projektes eine 1. Hilfe - Ausbildung (9 Stunden) zu absolvieren und nachzuweisen.

Der Minor Erlebnispädagogik ist ein Blockminor mit wechselnden Unterrichtstagen.

Es gibt insgesamt 18 Unterrichtswochen; in den ersten 12 Wochen gibt es neben dem wöchentlichen Unterricht mehrere mehrtägige Veranstaltungen In erster Linie sind es methodisch / didaktische Gründe, z.B. Fertigkeitentraining im Rahmen der Sicherheitsstandards sowie die Notwendigkeit gruppendynamische Lernprozesse erleb- und erfahrbar zu machen, die für diese Blockveranstaltungen sprechen. Zum Teil sind diese Blockveranstaltungen mit Übernachtung.

Das Solo – Projekt über 3 Tage wird von den Studenten zeitlich individuell geplant und durchgeführt.

Nach den 12 Wochen absolvieren die Studenten das Projekt “Angewandte Erlebnispädagogik” incl. Auswertung und Dokumentation. Sie haben dafür ein Zeitfenster von 4 Wochen zur Verfügung.

Der anschließende Prüfungszeitraum beträgt 2 Wochen.

Die Unterrichtsstunden betragen 420 Stunden (sbu); weiterhin sind 420 sbu als Praxisstunden obligatorisch. Der Gesamtumfang des Minors Erlebnispädagogik beträgt demnach 840 Stunden (sbu).

Tipp:
Fragt bei eurenm Arbeitgeber nach, ob ihr Fortbildungsurlaub / Bildungsurlaub in Anspruch nehmen könnt.

Euer Arbeitgeber bekommt einen Arbeitnehmer mit (neuen) Kompetenzen, die auch dem Arbeitgeber nützen.
In der Vergangenheit haben dies Studenten z.B. für folgende Unterrichtsteile erfolgreich gemacht:
Sonderausbildung  /Kompaktwoche „Abenteuer- und Erlebnissport“ (auch als Verlängerung ÜL-C- Lizenz)
Segelprojekt
Kletterschein
Zusatzqualifikation „Erlebnispädagogik“

Arbeitsformen

  • Angeleitetes Training
  • Vorlesungen
  • Selbsterfahrung
  • Eigenarbeit- und Eigenrealisation
  • Fachvortag
  • Kleingruppenarbeit
  • Präsentationen
  • Schriftliche Ausarbeitung
  • Literaturarbeit
  • E- Learning
  • Reflexion und Feedback
  • Projektauftrag
  • Eigeninitiiertes Lernen

 

Berücksichtige die folgenden Planungsdaten dieses Minors:

Zeitplan des Minors ab September 2017

Änderungen sind im geringerem Umfang möglich.

Di. 04.07.17   

09.00 – 14.30 Uhr     

Briefing und Informationsveranstaltung an der HAN

Wir lernen uns das erste Mal kennen. Wir werden eine kleine praktische Einführung in die EP machen. Ihr werdet euch z.B. auch für Themen für eure Facharbeit und Praxisworkshop entscheiden und eintragen können. Ihr bekommt Informationen zum Solo – Projekt, so dass ihr evtl. die Semesterferien dafür nutzen könnt. Das Programm und die Prüfungen werden euch insgesamt deutlicher werden. Vorfreude entsteht.

 

Ort: HAN

 

Di.       05.09.2017: 09.00 - 17.00

 

Einstieg, Organisation

Kletterausbildung "Top Rope"

Ort: Kletterhalle Krefeld

          

Fr.       08.09.2017: Wahrscheinlich 16.00 - 19.00

 

Kletterausbildung "Top Rope" Klettertraining

 

Ort: Kletterhalle Krefeld        

 

Di.       12.09.2017: 09.00- 17.00

 

Einstieg Abenteuer und Erlebnissport

Kletterausbildung "Top Rope"

Theorie EP

Ort: Kletterhalle Krefeld            

 

Fr.       15.09.2017: Wahrscheinlich 16.00 - 19.00

Kletterausbildung "Top Rope" Klettertraining

Abnahme DAV – Kletterschein „Toprope“

 

Ort: Kletterhalle Krefeld        

                 

Mo. – Mi.:       18.09 – 20.09.2017

 

SEGELN als erlebnispädagogisches Instrument – „Unternehmen Störtebeker“   

 

Ort: Niederländisches Wattenmeer / Harlingen

                 

 

KW 39: Zwei Tage in der Woche vom 25.09-29.09.2017

 

Einführung in die Naturpädagogik oder Niedrigseilgarten / Hochseilgarten

 

 

KW 40: Zwei Tage in der Woche vom 02.-06.10.2017

 

Niedrigseilgarten / Hochseilgarten oder Einführung in die Naturpädagogik

 

 

10.10.2017     

 

Schreck lass nach“ – Recht und Aufsichtspflicht

Abenteuer- und Erlebnissport (A & E) in der Sporthalle

Theorie EP

 

Ort: HAN        

 

 

13.10.2017                                    

 

Bouldern                                       

 

Ort: Wahrscheinlich Düsseldorf

 

 

16.- 20.10.2017

 

Kompaktwoche Abenteuer- und Erlebnissport

Ort: Umgebung Niederrhein  

 Detailliertes Programm folgt.

 

 

24.10.2017

           

Abenteuer- und Erlebnissport (A & E) in der Sporthalle

Theorie EP                                                                                             

    

Ort: HAN

 

 

27.10.2017     

 

Abenteuer- und Erlebnissport (A & E) in der Sporthalle

Theorie EP

 

Ort: HAN

 

                                                      

KW 44: 30.10 – 03.11.2017  

Voraussichtlich kein Minorenunterricht             

 

KW 45: Zwei Tage in der Woche vom 06.-10.11.2017

 

Kooperative Abenteuerspiele

Wald / Nachtspiele

 

Briefing City - Bound

                                                      

Di.       14.11.2017: 11.00 – 19.00

 City – Bound * Ein Beispiel          

 

21.11.2017

Praxisworkshops:

City – Bound und EP 2.0

 

Ende der Präsenzphase            

 

              

 

Ab 15.11.2017

 

Projekt "Angewandte EP"

 

                                                        

Abgabe Dokumentation Projekt "Angewandte EP":  Wird noch bekannt gegeben                                    

 

Endgespräche Minor EP: Wird noch bekannt gegeben                                                                         

                                                                                                                                                          

 

 

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